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Freitag, 14. April 2017

[Blogtour] Spreewaldtod - Interview mit Christiane Dieckerhoff

Herzlich Willkommen zum 5. Tag unserer Blogtour.

Ich durfte ein Interview mit der Autorin Christiane Dieckerhoff führen und sie hat mir Rede und Antwort gestanden.


Wie hast Du zum Schreiben gefunden?

Ich habe schon immer Geschichten erzählt. Doch irgendwann hat mir das nicht mehr gereicht. Ich habe jedoch schnell bemerkt, dass zwischen „schreiben wollen“ und „schreiben können“ eine lange Wegstrecke liegt. Also hab ich mich auf den Weg gemacht und jeder Schritt hat mich weitergebracht.

Was inspiriert Dich bzw. wie oder wo holst Du Dir Deine Ideen für Deine Werke?

Ich trainiere täglich meine Plotmuskeln.  Ich sehe, höre oder lese etwas und fange sofort an, es umzudeuten.

Was hat Dich auf Deine aktuelle Buchreihe gebracht?

Eine Anfrage der Lausitzer Rundschau. Sie suchten Krimis für den Downloadbereich ihrer Onlinezeitung.  Daraus ist dann Spreewaldgrab, der erste Band der Reihe entstanden

Fühlst Du Dich mit Deiner Protagonistin verbunden?

Ja, schon sehr. Klaudia Wagner ist ein wenig sperrig und auch oft schroff. Allerdings hab ich sie auch nicht allzu gut behandelt. Ich hab sie aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen, ihr eine chronische Krankheit verpasst und den ersten Band hat sie nur knapp überlebt.

Hast Du einen Lieblingsplatz, wo Du am liebsten Deine Zeit zum Schreiben verbringst?

Das habe ich tatsächlich. Ich schreibe am liebsten an meinem Laufbandschreibtisch. Die zurückgelegte Kilometerzahl ist mittlerweile ein Running- Gag auf Facebook und Twitter #writersrun

Wie motivierst Du Dich zum Schreiben?

Ich tu’s einfach. Jeden Tag nach dem Frühstück.  


Was ist Dir neben dem Schreiben noch wichtig?

Meine Familie natürlich und die Verbandsarbeit im Syndikat und bei den Mörderischen Schwestern.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?

Immer noch am Laufbandschreibtisch

Was ist Dein größter Wunsch?

Ich lebe gerade meinen Traum, also ist mein größter Wunsch, dass es so bleibt und auch mein neues Projekt eine ebenso tolle Heimat findet, wie die Spreewaldkrimis, die bei Ullstein erscheinen.


 Kurz und knackig:

Lieblingsort? Sofa

Lieblingsfarbe? Rot (wie das Sofa)

Lieblingsserie? Keine

Meer oder Gebirge? Beides und am liebsten zusammen

Tee oder Kaffee? Autoren sind Menschen, die Kaffee in Worte verwandeln, also Kaffee

Buch oder eBook? Eindeutig Buch – ich liebe den Geruch und auch das Umblättern

Vielen Dank für die Beantwortung meiner zahlreichen Fragen. So haben wir die Chance, Dich etwas näher kennen zu lernen. Ich wünsche Dir für Deine Zukunft Alles Gute.

Alle Stationen der Blogtour für Euch im Überblick:

10.04.2017 - Spreewaldtod

11.04.2017 - Rassismus

12.04.2017 - Review

13.04.2017 - vom Ruhrpott zum Spreewald

14.04.2017 - Interview
bei mir


Das Gewinnspiel

zu gewinnen gibt es:

1. Preis
1 Buch in Print "Spreewaldtod" + 1x Rabe Spreewaldtrio "Schlemmerpack"

2. Preis
1 Buch in Print "Spreewaldtod"

Einfach die Tagesfrage beantworten und schon landet Ihr im Lostopf:

Wo schreibt die Autorin am liebsten?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst Du Dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Teilnahme ist bis zum 16.04.2017 möglich.
Ausgelost wird unter allen Kommentaren.
Die Gewinner werden hier veröffentlicht:

http://www.netzwerk-agentur-bookmark.de/

Montag, 10. April 2017

[Blogtour-Ankündigung] Spreewaldtod - Tourplan


10.04.2017 Spreewaldtod

11.04.2017 Rassismus

12.04.2017 Review

13.04.2017 Vom Ruhrpott zum Spreewald

14.04.2017 Inteview mit Christiane Dieckerhoff
hier bei mir

Bewerbung bis einschließlich 16.04.2017 möglich

17.04.2017 Gewinnerbekanntgabe hier

Täglich ab 17 Uhr

Schaut doch vorbei und lasst Euch die vielen Infos und das tolle Gewinnspiel nicht entgehen.

Die Teilnahmebedinungen findet Ihr hier:

http://www.netzwerk-agentur-bookmark.de/

Donnerstag, 6. April 2017

[Rezension] Floras Traum von rotem Oleander von Annette Hennig


© Amazon
Titel: Floras Traum von rotem Oleander (Blütenträume 1)
Genre: Drama
Verlag: Tinte & Feder
Erscheinungstermin: 14. März 2017
Formate: eBook [2,49 EUR] | Taschenbuch [7,99 EUR]
Seiten: 350 Seiten



Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen. Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbstständigen Tätigkeit nach, welche ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.
Ihr Debütroman „Agnes Geheimnis“ ist der Auftakt zu der Trilogie „Und immer war es Liebe“.

Mehr über die Autorin und ihre Bücher auch auf: www.annettehennig.de oder annette.hennig.96@facebook.com.

Quelle: www.amazon.de

© Annette Hennig



 [06/2014] Agnes Geheimnis
[10/2014] Wir nannten ihn Walther
[11/2014] Das Geheimnis der Uhr
[06/2015] Das Geheimnis des Briefes
[01/2016] Floras Traum von rotem Oleander
[07/2016] Leilani – Die Blume des Himmels



Eine weiße Villa, eine adlige Familie und der Traum vom großen Glück.

Im Frühjahr 1939 träumt die 19-jährige Flora Hoffmann von einem besseren Leben. Mit fünf Schwestern in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, ist der Alltag der Familie in der ländlichen Idylle der Insel Rügen von Arbeit und Entbehrungen geprägt. Das junge Hausmädchen hat nur noch ein Ziel: Reichtum und Macht. Den Weg dorthin verfolgt sie mit aller Kraft und trifft dabei Entscheidungen, die ihr Leben für immer verändern.

Fünfzig Jahre später kehrt Flora Gräfin von Langenberg zum ersten Mal in den kleinen Badeort an der Ostseeküste zurück, an dem alles begann. Noch einmal streift sie durch die alte Villa, der einst ihre ganze Sehnsucht galt. Einsam und zugleich entschlossen beginnt die fast Siebzigjährige eine Reise in die Vergangenheit, die ihr weit weniger Hoffnung als Schmerzen bereitzuhalten scheint. Doch auch dieses Mal geht sie unbeirrt ihren Weg. Wird Flora letztlich finden was sie längst verloren glaubte?


1939

Flora ist jung und hat es satt, in ärmlichen Verhältnissen zu leben. Als sie gekündigt wird, fasst sie einen Entschluss. Sie möchte sich im Hause von Langenberg als Gesellschafterin bewerben um sich den jungen Grafen zu angeln. Ganz geht ihr Plan am Anfang nicht auf. Aber der junge Graf setzt sich für sie ein und Flora darf als Zimmermädchen bleiben. Die Gräfin Isolde von Langenberg durchschaut sie jedoch von der ersten Sekunde an und weiß, dass sie nichts Gutes im Schilde führt. Doch die Gräfin kann ihrem Sohn nichts abschlagen und so beweist sich Flora als Zimmermädchen und macht den Grafen immer wieder schöne Augen. Dieser verliebt sich in sie und nach einer Weile treffen sich die beiden heimlich abends im Bett, was nicht ohne Folgen bleibt. Als Flora schwanger wird und der Graf sich nicht zu ihr bekennen will, macht sie den ersten Schritt und offenbart der Gräfin und ihrem Geliebten die frohe Botschaft. Der Graf ist happy und die Gräfin entsetzt und will es so gar nicht glauben. Doch schon bald läuten die Hochzeitsglocken und die alte Gräfin zieht ins Witwenhaus um - macht Platz für die beiden Verliebten. Als der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, hält es Flora kaum im Bett aus und widmet sich wieder den Geschäften. Für den kleinen Wurm Viola interessiert sie sich nicht. Für sie zählt Macht und Reichtum. Doch um welchen Preis?

1990

Als Viola erfährt, dass Ihr Vater gestorben ist, reist sie mit Ihrem Mann zurück in Ihre Heimat, vor der sie einst floh. Stets darauf bedacht, ihrer Mutter nicht über den Weg zu laufen, nimmt sie Abschied von ihm. Dabei beschließen beide den Versuch zu starten, ihr erstes Kind zu suchen, dass ihnen vor langer Zeit ihre Mutter nahm. Dabei stoßen Sie auf alte Bekannte, die bei der Suche helfen und alte Wunden wieder auf reißen. Werden sie fündig werden?

Martha Dannert traute ihren Augen nicht.

Der  Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen war für mich neu, doch ich habe mich gut eingelesen. Die Familiengeschichte nimmt schnell an Fahrt auf und ich finde mich gut zurecht, obwohl es viele Charaktere und Details zur Familiengeschichte gibt. Man fiebert automatisch mit Viola mit und bei Flora fragt man sich, wie weit sie noch gehen wird. Das Buch hatte mich von Anfang an im Griff und die Spannung setzt sich bis zum Ende hin fort. Ab und an kann man noch nicht alles verstehen, aber nach und nach wird alles zusammen gefügt.

Mein „Verhältnis“ zu Flora ist eher Zwiegestalten. Zum einen kann ich nachvollziehen das sie nach höherem strebt. Auf der anderen Seite finde ich es beängstigend, welchen intriganten Weg sie geht, nur um an Geld und ein besseres Leben zu kommen. Um den Grafen ist es sehr schade, aber die rosarote Brille vernebelt seinen Verstand. Viola ist eine sehr starke Frau, die auch viel Kraft von ihrem Mann erhält. Dank der detaillierten Beschreibung der einzelnen Personen, kann im Kopf ein klares Bild der verschiedenen Charaktere entstehen. So fällt es noch leichter der Story treu zu bleiben.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass mir der Schreibstil der Autorin sehr gefällt. Die Familiengeschichte ist bis ins kleinste Detail gut durchdacht und verspricht Spannung bis zur letzten Seite. Die Charaktere sind stark und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Die Story macht Lust auf mehr und die Autorin hat einen fiesen Cliffhanger eingebaut, so dass ich nun dringend wissen muss, wie es in Band 2 weiter geht. Klarer Lesetipp!