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Samstag, 15. April 2017

[Rezension] Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

© Amazon

Titel: Spreewaldtod (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner, Band 2)
Genre: Krimi
Erscheinungstermin: 10. Februar 2017
Formate: Taschenbuch [9,99 EUR] | Kindle Edition [8,99 EUR]
Seiten: 336 Seiten


Christiane Dieckerhoff, Jahrgang 1960, machte eine Berufsausbildung zur Kinderkrankenschwester, ist Mutter zweier erwachsener Kinder und lebt in Datteln. Sie schreibt vor allem aktuelle und historische Krimis.

© Autorin

Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem bekannten Gurkenbauern aus der Gegend. Der Tote war einer seiner Erntehelfer aus Rumänien. Hat die Tat einen ausländischen Hintergrund? Bald gibt es eine weitere Tote, und Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen…


Klaudia Wagner ist nach ihrem letzten Fall noch nicht wieder richtig fit und lenkt sich mit einem Tanzabend mit ihrer Freundin Wibke ab. Dabei werden beide Zeugen einer Schlägerei unter jungen Leuten und vermuten einen rassistischen Hintergrund. Als einer der Schläger am nächsten Tag tot im Wasser treibend aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen für Kriminalobermeisterin Wagner. Dabei kämpft sie nicht nur gegen Ihre Ängste und körperlichen Schwächen. Unterstützt wird Sie bei den Aufklärungen von Ihrem Partner Demel, mit dem es vor dem Zwischenfall auch Probleme gab. Daher fühlt sie sich nicht so recht wohl in seiner Nähe. Doch da Demel sich vor Ort gut auszukennen scheint, tastet sie sich langsam an ihn heran. Bei den Ermittlungen stoßen Sie nicht nur auf ausländische Erntehelfer. Spielt die Drohung an den Gurkenbauern eine wichtige Rolle? Was hat die Pokerrunde damit zu tun? Als dann noch ein zweiter Mord geschieht und noch eine Erntehelferin verschwindet, steht alles auf den Kopf…



Hört das Herz eines Menschen auf zu schlagen, ist er nicht sofort in Gänze tot, auch wenn es so scheint.


 Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Ich habe sofort Zugang zur Protagonistin mit Ihren Schwächen und Ängsten gefunden, das hat sie nur noch menschlicher darstellen lassen. Auch habe ich mich gleich etwas heimisch gefühlt, da sich die Story nicht ganz so weit weg von meiner Heimat abspielt und ich zudem auch schon mal vor Ort war. Ich kann gut mitfiebern und raten, wer hinter dem Mord stecken könnte. Doch es bleibt bis zur letzten Seite spannend – versprochen.

Die Autorin weiß sehr gut mit Worten umzugehen und besticht mit detaillierten Beschreibungen von Szenen und Gefühlen. Dadurch konnte ich mir die Natur, die Menschen und auch Klaudias Gefühlschaos bestens vorstellen bzw. hineinversetzen. Das was mich etwas geärgert hat, sind die Rückblenden zum Geschehen aus Band eins. Die Autorin wollte damit sicher das vorhandene Traumata der Protagonistin erklären, aber für mich wirft es nur noch mehr Fragen auf und hat diesbezüglich zu weiteren Wirrungen geführt. Aber über diesen für mich negativen Punkt kann ich sehr gut hinweg sehen. Ich werde wohl einfach Band 1 lesen und schon weiß ich Bescheid. Aber nichts desto trotz kann man Band 2 auch ohne den ersten Band lesen und verstehen.

Von mir gibt es für Band 2 eine klare Leseempfehlung. Ein spannender Krimi, der mich zu jeder Zeit sehr gut unterhalten hat und mit fiebern lies. Das war definitiv nicht das letzte Buch dieser Autorin für mich. Für Krimifans ein MUSS!


1 Kommentar:

  1. Liebes Lenchen,

    ich lese zwar keine Krimis, merke mir das Buch aber mal für meine Mama :)

    Liebe Grüße
    Nadine

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